×

Der Glarner «Ninja» Marco Vogel steht im Final

Bisher haben drei Männer aus dem Glarnerland im TV-Format «Ninja Warrior Switzerland» um die Teilnahme am Final gekämpft. Zwei von ihnen scheiterten in Vorrunden. Marco Vogel nicht.

Marco
Häusler
Donnerstag, 01. November 2018, 04:30 Uhr «Ninja Warrior Switzerland»
Marco Vogel hat sich für den Final qualifiziert.
SCREENSHOT TV 24

Yannick Bäbler aus Schwanden ist in der zweiten Vorrunde des TV-Formats «Ninja Warrior Switzerland» erst am letzten Hindernis gescheitert (Ausgabe vom 24. Oktober). Die 4,24 Meter hohe Steilwand erwies sich als zu hoch für den 26-jährigen Kletterer und Bergsteiger. Selbst wenn er sie bewältigt und oben auf dem Podest den Buzzer gedrückt hätte, wäre seine Teilnahme am Final der Show noch nicht sicher gewesen.

Denn jene zehn Athletinnen oder Athleten, welche die ersten sechs Hindernisse ganz geschafft haben oder in kürzester Zeit am weitesten gekommen sind, treten in jeder Vorrunde nach dem gleichen Prinzip zu einem neuen Parcours mit sechs neuen Hindernissen an. Die jeweils fünf Besten aus diesem zweiten Lauf dürfen schliesslich zum grossen Final antreten, der am Dienstag, 20. November, auf TV 24 ausgestrahlt wird. Dort winkt der Siegerin oder dem Sieger schliesslich ein Preisgeld von 100 000 Franken.

Vogel wird zweimal Dritter

Der 24-jährige Marco Vogel aus Niederurnen wüsste, wofür er mindestens einen Teil des Geldes ausgeben würde: «Weiterbildung und Reisen», gibt er auf dem Steckbrief an, der von allen Kandidatinnen und Kandidaten auf der Webseite des Fernsehsenders hinterlegt ist. 160 sind es total, die in fünf Vorrunden darum kämpfen.

In der dritten tat das Vogel am Dienstag mit Bravour. Er schaffte alle ersten sechs Hindernisse und stoppte seine Zeit am Buzzer als drittschnellster «Finisher».

Und Dritter wurde er auch im zweiten Durchgang. In diesem schaffte es zwar nur noch der Basler Dominique Karlin aus Niederdorf bis ganz an den Schluss des Hindernislaufs. Aber Vogel blieb mit der zweitbesten Zeit erst an der «fliegenden Reckstange» hängen.

Dritter Glarner scheitert

«Ich konnte mich gut und intensiv auf die Show vorbereiten und bin motiviert, mein Bestes zu geben», hält Vogel weiter auf seinem Steckbrief fest. Er treibe sehr viel Sport, «und das Bouldern ist meine Leidenschaft, welche ich fast täglich ausübe», hält der 1,82 Meter grosse Maurer weiter fest.

Ebenfalls aus Niederurnen stammt er 28-jährige Personaltrainer Reimond Marti. Er wüsste laut seinem Kurzporträt noch genauer, was er mit 100 000 Franken machen würde: «20 Prozent spenden, 20 Prozent in die Firma investieren, mit 20 Prozent auf Reisen gehen und 40 Prozent investieren.» Doch daraus wird vorläufig nichts. Er musste am Dienstag bereits in der ersten Runde am vierten Hindernis, an den Steckstäben aufgeben. «In Niederurnen heissen alle Marti», hatte ihn Moderator Maximilian Baumann zuvor angekündigt, «aber er ist der stärkste».

Auch er will noch mal

Genützt hat das nichts. Auch er hatte sich zwar sehr zuversichtlich gezeigt, indem er unter anderem festhielt, was ihn «zum besten Athleten» mache: «Die verschiedenen Fähigkeiten, die ich mir in den letzten Jahren antrainiert habe.»

Nun hat er dafür ein weiteres Jahr Zeit. Denn wie schon Yannick Bäbler nach seinem Ausscheiden in der zweiten Vorrunde angekündigt hatte, will auch Reimond Marti 2019 bei der zweiten Staffel von «Ninja Warrior Switzerland» unbedingt wieder dabei sein.

Kommentar schreiben

Kommentar senden