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Reicher an Erfahrung und Taschengeld

Die Curling-Junioren des CC Glarus Belvédère AM haben sich an ihrem ersten Juniorenturnier auf ihrem Kanada-Trip gut in Szene gesetzt. In einem kräftezehrenden Wettkampf belegten sie Platz 3.

Ruedi
Gubser
Mittwoch, 31. Oktober 2018, 04:30 Uhr Glarner Curling-Junioren
SYMBOLBILD/CCGLARUS.CH

Das gesamte Schweizer Curling-Junioren-Nationalkader nahm vergangenes Wochenende am Junior Superspiel in Ottawa teil. Dieses Turnier gilt als eines der besten Juniorenturniere der Welt und war mit Teams aus Kanada, den USA, China und eben der Schweiz sehr gut besetzt.

Das Team CC Glarus Belvédère AM mit Skip Marco Hösli, Philipp Hösli, Marco Hefti und Jannis Spiess konnte sich dank fünf Siegen und zwei Niederlagen für die Halbfinals qualifizieren. Dort scheiterten sie am erfahrenen US-amerikanischen Team von Andrew Stopera mit 2:6 und beendeten das Turnier auf dem dritten Platz, was ihnen 1500 Dollar Preisgeld eintrug.

Nur den ersten beiden unterlegen

In diesem letzten Spiel war die Luft bei den Glarnern etwas draussen, und sie lagen nach sieben Ends bereits 1:6 im Rückstand. Da sie sich im achten End nur einen Stein gutschreiben lassen konnten, gaben sie die Partie frühzeitig auf. Im ersten Aufeinandertreffen mit Stopera hatte der CC Glarus noch am Sieg geschnuppert. Bis zum sechsten End führte er 3:1, kassierte dann aber ein Viererhaus und musste am Schluss mit 5:7 als Verlierer vom Eis. Ihre dritte Niederlage an diesem Turnier erlitten die Glarner gegen die kanadische Equipe aus Manitoba von Skip JT Ryan (6:7), den späteren Turniersieger. Neben weiteren wertvollen Erfahrungen gewannen die Glarner an diesem Turnier eine weitere wichtige Erkenntnis: Gegen die Teams, auf die sie an der WM treffen könnten, hielten sie mit oder gewannen sogar.

Für das zweite Schweizer Juniorenteam am Start (Lausanne Olympique, Skip Gaëtan Mancini) gab es nach einem Startsieg vier knappe Niederlagen, die das frühzeitige Ausscheiden bedeuteten.

Bei den Juniorinnen steigerte sich das Team Luzern von Skip Selina Witschonke nach einer Startniederlage und qualifizierte sich dank sechs Siegen in Folge für den Final des Superspiels. Dort unterlag Witschonke dem kanadischen Team von Kayla Skrlik knapp mit 7:8.

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