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Therese Johaug dachte während Sperre an Rücktritt

Nach 18 Monaten Dopingsperre meldet sich die norwegische Langläuferin Therese Johaug selbstbewusst zurückgemeldet. «Ich bin stolz, dass ich das durchgestanden habe», sagt die 29-Jährige.

Agentur
sda
Donnerstag, 19. April 2018, 16:56 Uhr Ski nordisch
Therese Johaug hat nach der Sperre Grosses vor
Therese Johaug hat nach der Sperre Grosses vor
KEYSTONE/AP NTB Scanpix/HEIKO JUNGE

Zwischendurch habe sie über einen Rücktritt nachgedacht, doch ihr Freund habe das nicht zugelassen. Sie habe dann schnell gemerkt, dass sie nichts lieber wolle als mit der norwegischen Flagge auf dem Laufanzug anzutreten.

Die Staffel-Olympiasiegerin von Vancouver und siebenmalige Weltmeisterin war 2017 gesperrt worden, nachdem sie eine Lippencrème mit einem Inhaltsstoff benutzt hatte, der auf der Dopingliste steht. Der Internationale Sportgerichtshof CAS war zwar überzeugt, Johaug habe nicht vorsätzlich gedopt. Dennoch müsse man ihr vorwerfen, das Medikament nicht vorher geprüft zu haben.

Das Glamour Girl unter den Langläuferinnen verpasste so zwei Weltcup-Saisons, die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang - und Werbeeinnahmen in Millionenhöhe. In dieser Zeit sei sie erwachsener geworden, sagte Johaug. Nach Einschätzung ihres Trainers ist sie derzeit besser in Form als vor ihrer Sperre. Bis zum ersten Rennen auf Schnee muss sie allerdings bis November warten.

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