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Öffentlicher Verkehr kostet Graubünden 38,1 Millionen Franken

Der Kanton Graubünden rechnet mit einem Beitrag an den öffentlichen Personen- und Güter-Verkehr von 38,1 Millionen Franken, um ungedeckte Kosten auszugleichen. Wegen der noch offenen neuen Offerte der Postauto AG besteht aber noch die Möglichkeit, dass der Betrag nach unten korrigiert werden kann.

Südostschweiz
Donnerstag, 08. November 2018, 10:50 Uhr Anpassung möglich
Postauto Haltestelle Rüti
Die Bestellvereinbarung mit der Postauto Schweiz AG ist erst provisorisch abgeschlossen.
YANIK BÜRKLI/SYMBOLBILD

Der öffentliche Verkehr im Kanton Graubünden wird im Jahr 2019 voraussichtlich ungedeckte Kosten in der Höhe von rund 141 Millionen Franken verursachen, die von der öffentlichen Hand übernommen werden müssen. Rund 135 Millionen davon kommen vom Personen- rund 6 Millionen Franken vom Güterverkehr, wie der Kanton am Donnerstag mitteilt. Von diesen Gesamtkosten übernimmt der Bund 73 Prozent oder rund 103 Millionen.

Die vom Bund festgelegt Kantonsquote für den Kanton Graubünden beläuft sich 123,3 Millionen Franken für den regionalen Personenverkehr. Der Anteil, den Graubünden daran übernehmen muss liegt bei 20 Prozent oder rund 24,7 Millionen. Der Kanton kaufe zudem Zusatzleistungen im Personenverkehr ein, die nicht vom Bund mitfinanziert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese belaufen sich im Jahr 2019 11,3 Millionen Franken. Dazu kommen dann noch zwei Millionen Anteilsbeiträge an den Güterverkehr, so dass der Kanton 2019 einen Gesamtbetrag von 38,1 Millionen Franken veranschlagen muss.

Der Kanton geht allerdings davon aus, dass sich die Zahl noch leicht nach unten verändern dürfte. Dies, weil die Bestellvereinbarung mit der Postauto Schweiz AG nur provisorisch abgeschlossen sei, da man davon ausgehen müsse, dass die aktuelle Offerte noch zu hohe ungedeckte Kosten ausweisen würde, schreibt der Kanton. (so)

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