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Adam Quadroni wegen Betrug angezeigt

Ein Zürcher Autohändler hat Whistleblower Adam Quadroni angezeigt. Es geht um einen Verkauf eines Mercedes im Jahr 2016.

Südostschweiz
Mittwoch, 16. Mai 2018, 07:37 Uhr Strafanzeige
Gegen ihn wurde Strafanzeige eingereicht: Adam Quadroni.
KEYSTONE

Der Bündner Bauskandal ist noch nicht verdaut. Für den Helden der Geschichte, Adam Quadroni, wurde ein Crowdfunding lanciert. Dort kamen bereits über 244'000 Franken zusammen, um Quadroni wieder auf die Beine zu helfen.

Doch jetzt wird ein Vorwurf des Zürcher Autohändlers Youssef Itani laut: Wie der Blick schreibt, hat er bereits im August 2016 eine Strafanzeige gegen Quadroni eingereicht. Itani wirft dem Whistleblower Betrug vor und verlangt Schadenersatz. Es geht um den Verkauf eines schwarzen Mercedes. Diesen habe Quadroni zum Verkauf angeboten. Itani wollte ihn kaufen, und reiste zu Quadroni nach Ramosch. Dort angekommen, habe er gemerkt, dass das Auto in einem unsicheren Zustand sei, so Itani gegenüber dem «Blick».

Itani bot Quadroni 500 Franken, dieser aber habe um mehr Geld gebeten. Schliesslich habe er 2000 Franken für das Auto bezahlt und erhielt eine Quittung. Spätere Abholaufträge liefen aber ins Leere: wie Itani berichtet, habe ihn Quadroni ignoriert und so konnte der Händler sein Auto nie abholen.

Mit den Vorwürfen konfrontiert, zeigte sich Quadroni gegenüber dem «Blick» verwundert und schien nichts von dem besagten Händler zu wissen. Das Auto sei in der Konkursmasse, was Recherchen der Zeitung auch bestätigten. Quadroni sagte, er wolle dem Fall nachgehen. (so)

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"Opla" Nun kommt aber etwas unangenehmes zum Vorschein, über des so gefeierten Whistleblower, an Hr. Nay der Blick Artikel ist immer noch Online, heutigerstand Mittwoch 16 Mai 15:10 Uhr

https://www.blick.ch/news/schweiz/graubuenden/autohaendler-zeigt-buendn…

Der Autohändler hat Quittungen die Belegen das er an Hr. Quadroni Geld geben hat. Das das Auto dem Betreibungs + Konkursamt gehört, wusste nur Hr. Quadroni und nicht der Autohändler. Wegen Geldmangels versuchte wohl Hr. Quadroni sein Auto an einen Autohändler aus dem Unterland zu Verkaufen,damit Hr. Quadroni wieder flüssig ist.

Die Quitungen die der Autohändler vorzeigt, wie die gemachte Anzeige sprechen eine andere Sprache.

Von dieser Anzeige erfuhr Herr Quadroni erst heute durch den Blick, Diese liegt offenbar seit mehr als1 1/2 Jahren unbearbeitet bei der Staatsanwaltschaft. Eine Untersuchung ist nicht eröffnet worden, denn dies hätte Quadroni mitgeteilt werden müssen. Die Wahrheit ist, dass Quadroni das Auto nicht liefern konnte, weil das Betreibungsamt Engiadina Bassa/Val Müstair es nach Sent abtransportieren liess, wo es seither vor sich hin rostet. Der Antihändler weiss das, unterschlägt es aber, womit hm eine Strafklage wegen Verleumdung droht. - Es ist ein Beispiel mehr eines Versuchs der Verunglimpfung des unbequemen Whistleblowers, die im Sand verlaufen wird. Die grosse Mehrheit in den Kommentaren auf blick.ch, ist denn auch nicht darauf hereingelaufen und der Bericht ist bereits von der heutigen online-Seite verschwunden.

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